Als Christ glaubt man lieber alleine. Zu Hause. Man tauscht sich nicht aus. Man braucht keine Gemeinde. Man sollte sich zurückziehen in die Abgeschiedenheit und Bücher lesen. Seine Meinung für sich behalten.
Das Evangelium ist einfach eine zu gute Nachricht, als dass man sie so unters Volk posaunen sollte. Nur ganz spezielle Leute dürfen die christliche Geheimlehre kennenlernen. Nur ausgewählte Kreise dürfen in der Bibel lesen. Und eines ist ganz wichtig: man sollte sich niemals mit anderen Christen über Glaubensinhalte unterhalten.
Wenn Sie dem zustimmen, dann bleiben Sie dem Internet fern. Schließen Sie Ihre Tür und glauben Sie für sich alleine. Ansonsten aber: holen Sie sich einen Blog, treten Sie ein in regen Austausch mit anderen, lernen Sie andere Meinungen kennen und akzeptieren.
Entwickeln Sie sich und Ihren Glaube weiter. Im Internet geht das so einfach wie noch nie. Und nicht zu vergessen: lassen Sie auch andere Menschen an der Guten Botschaft Jesu teilhaben.
Denn wer sie für sich alleine behält, ist irgendwie ein schlechter Christ. Also: zögern Sie noch oder bloggen Sie schon ?
Bild: Margot Kessler (Frugola) ; © pixelio.de

Ein fast reformatorischer Gedanke – Jedem Christen seine Bibel zum Selberdenken und jedem postmodernen Christen sein Blog, um die eigene Meinung auszudrücken. Stimmt, Diskussion und Gemeinschaft sind wichtige Aspekte von Blogs und Christen sollten dies in diesem Sinne auch nutzen und sich die Freiheit mitzudiskutieren nehmen